Katja Boost ist in Wiesbaden geboren und studierte bei Gertie Charlent in Mainz und Julia Hamari in Stuttgart. Bereits während des Studiums gastierte Katja Boost an den Opernhäusern in Karlsruhe und Köln. Sie sang die Filipjevna in „Eugen Onegin“ unter der Regie von Nikolaus Lehnhoff für die European Union Opera im Festspielhaus Baden-Baden und am Theatre des Champs Elysees in Paris. Nach einem Engagement im jungen Ensemble der Bayerischen Staatsoper München war sie von 2000 bis 2004 an den Bühnen der Stadt Köln engagiert, wo sie u.a. als Ino in „Semele“, Prinzessin Clarissa in „Die Liebe zu den drei Orangen“ sowie im Ring als Rheingold- und Siegfried-Erda, 2.Norn und Schwertleite zu hören war.

In den vergangenen Spielzeiten führten Sie Engagements u.a. nach Schwerin, Kassel, Aachen, Köln, Karlsruhe, Bremen, Halle, Cagliari, Lissabon, Graz, Münster, Coburg, Gießen, Gelsenkirchen und an die Deutsche Oper Berlin. Festspielauftritte führten sie u.a. nach Wiesbaden (Eröffnung der Maifestspiele 2000, Stimme Cassandras in der Uraufführung der Oper „Cassandra-Complex“ von Gerhard Stäbler).

Besonders im romantischen Konzertrepertoire, wie z.B. Verdis Requiem, Beethovens Missa Solemnis oder Mahlers 2. Symphonie konnte die Altistin in den vergangenen Jahren auf sich aufmerksam machen. So führte sie eine Konzertreise im Auftrag des Goethe-Instituts mit den „Liedern eines fahrenden Gesellen“ von Mahler nach Asien. Neben der Uraufführung von Cassandra-Complex setzte sie sich bereits mehrfach mit Werken moderner oder selten gespielter Komponisten auseinander, wie beispielsweise als Äbtissin in Peter Eötvös´ "Liebe und anderen Dämonen" am Stadttheater Bremerhaven und in der gefeierten Partie der Alten Lola in Franz Schrekers "Irrelohe" am Stadttheater Kaiserslautern.

Katja Boost arbeitete bereits u.a. mit Gerd Albrecht, Philipp Auguin, Marcus R. Bosch, Matthias Foremny, Will Humburg, Philip Jordan, Toshiyuki Kamioka, Nicholas Kok, Marko Letonja, Fabio Luisi, Jun Märkel, Markus Stenz, Johannes Stert, Jeffrey Tate, Christian Thielemann und Jonathan Webb zusammen.

Sie wirkte in Inszenierungen u.a. von Christopher Alden, Andreas Baesler, Robert Carsen, Günter Krämer, Nikolaus Lehnhoff, Wolfram Mehring, Dominik Neuner, Graham Vick, Andrej Woron, und Urs Häberli mit.